Vorankündigung in der Fuldaer Zeitung vom ??.09.2004:
Fulda (FZ)
Am 18. September werden hunderttausende Menschen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz die erste „Lange Nacht der Sterne“ miterleben. Auch in Fulda kommen Sterngucker auf ihre Kosten.
Bei dieser vom Magazin „Stern“ mit Unterstützung von Mercedes Benz ins Leben gerufenen Aktion öffnen mehr als 160 Planetarien, Sternwarten sowie wissenschaftliche Einrichtungen ihre Pforten bis spät in die Nacht und bieten ein attraktives Veranstaltungsprogramm (www.lange-nacht-der-sterne.de). In Fulda bieten das Planetarium im Vonderau Museum und die Hans-Nüchter-Sternwarte in der Freiherr-vom-Stein-Schule folgendes Programm an: 20 Uhr: Eröffnung Museumshof, Blasorchester der Freiherr-vom-Stein-Schule. 20.30 Uhr Open-Air-Kino im Museumshof, Stanley Kubrick - 2001: Odyssee im Weltraum, Eintritt frei. Ab 20.30 Uhr Vorführung (jede halbe Stunde) Planetarium: Der Sternhimmel heute Nacht, Eintritt: zwei Euro. 24 Uhr: Führung in der Hans-Nüchter-Sternwarte, Freiherr-vom-Stein-Schule (Bei klarem Wetter Beobachtungsmöglichkeiten bis 7 Uhr), Domänenweg 2, 36043 Fulda.
Bericht über die Lange Nacht der Sterne in der Fuldaer Zeitung vom 20.09.2004:
Fulda (ml)
Dem Himmel ganz nah fühlten sich die Besucher der "Langen Nacht der Sterne" im Museumshof in Fulda.
Das Blasorchester des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums stimmte mit passenden Melodien auf den Abend ein. In ganz Deutschland waren Sternwarten für Besucher geöffnet; die Intiative des magazins "stern" unter Kooperation von Mercedes Benz, der Raumfahrtagentur esa, des Bildungsministeriums und des Zentrums für Luft- und Raumfahrt lockte zahlreiche Hobby-Astronomen und Neugierige.
Unter dem Dirigat von André Müller gaben die jungen Musikerinnen und Musiker gelungene Proben ihres Könnens, bei "Gold von den Sternen" und "Thousand Miles" von vanessa Carlton glänzeten Solistin Larissa Stadlich, ebenso Nico Seibold alias "Markus" mit der "Kleinen Taschenlampe".
Die Vorführungen im Planetarium wareb ruckzuck ausverkauft, fachkundig führte Hobby-Astronom Joachim Perschbacher mit seinen Kollegen über das Firmament. Zahlreiche Sternbilder, Galaxien, Nebel und Planeten wurden erläutert. Interessante Bilder von Phänomenen wie zum Beispiel der Sonnenfinsternis waren ausgestellt, Schaukästen mit einer Kantenlänge von "mehreren Millionen Lichtjahren" brachten den Besuchern die Milchstraße und Andromeda-Nebel auf anschauliche Weise näher.
Im Museumshof flimmerte der Klassiker von Stanley Kubrick "Odyssee im Weltall" über die Riesenleinwand. Dies alles machte Laune, um 24 Uhr die Hans-Nüchter-Sternwarte am Domänenweg zu besuchen, wo den Besuchern fast buchstäblich die Sterne vom Himmel geholt wurden. Leiter Gerd Habersack hatte sein Team bestens vorbereitet und man gewann sicherlich einige neue Sternenfreunde. Die Sternwarte ist regelmäßig für Besucher geöffnet. Internet: www.hans-nuechter-sternwarte.de