7 Besucher ließen sich auch durch Schneefall und Straßenglätte nicht davon abhalten, den zweiten Vortrag der neuen Vortragsreihe auf der Hans-Nüchter-Sternwarte zu besuchen, der am 14. Februar stattfand.
Referent Andreas Helmbrecht ging in seinem Vortrag darauf ein, was man alles mit bloßem Auge sehen kann und wozu man ein Fernrohr benötigt. Er erklärte, dass es bei einem Teleskop nicht darauf ankommt, dass es möglichst stark vergrößert, sondern dass es wichtiger ist, dass das Teleskop viel Licht sammelt. Und auch dann, kann man mit bloßem Auge nicht die Abbildungen aus Büchern sehen, da das Auge nur für einen kurzen Moment Licht sammelt.
Weiter erläuterte er, dass die bunten Aufnahmen durch Astrofotografie entstanden seien, und dass dabei der Film über längere Zeit belichtet wurde. Dabei kommt es aber durch die Unruhe der Atmosphäre zu Schwierigkeiten, die durch eine aktive Optik größtenteils behoben werden können. Am besten sei aber das Hubble Space Teleskop, weil es solche Beschränkungen durch die Luftunruhe nicht hat.
Da der Himmel bewölkt war und es schneite, konnte leider kein Beobachtungsabend stattfinden, aber Nils Eschrich brachte im schuleigenen Planetarium den Besuchern den aktuellen Abendhimmel etwas näher.
Michael Hosenfeld