Fünfzehn Besucher folgten der Einladung der Hans-Nüchter-Sternwarte zum Dezembervortrag, um sich mit der Referentin Tatjana Luck auf eine Reise in die Weiten des Weltalls zu begeben. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, auf welchem Wege die Astronomen eigentlich ihre detaillierten Angaben zu den Entfernungen von Galaxien gewinnen können. Scheinbar passend zum Adventsmonat tauchten zwar öfters sogenannte Eichkerzen in den Ausführungen von Frau Luck auf, es wurde aber sehr schnell klar, dass mit diesen Kerzen veränderliche Sterne(sogenannte Cepheiden) und Supernovae gemeint waren. Da die Referentin sich schon in ihrem Staatsexamen mit dem Thema beschäftigte und Originalquellen ihrer Arbeit einbezog, konnten die Zuhörer recht praxisnah zumindest die Grundideen der wissenschaftlichen Vorgehensweisen nachvollziehen, wobei Frau Luck die mathematischen Voraussetzungen bewußt nur andeutungsweise erwähnte.
Leider machte das Wetter wieder ein Strich durch die Absicht, anschließend durch das Teleskop noch einen Blick zu den Sternen zu werfen, dafür bot sich mehr Zeit für abschließende Fragen und Gespräche.
Die Vortragsreihe soll im Februar 2006 fortgesetzt werden, näheres im Januar auf unserer Homepage.
G. Habersack