Trotz des Schneetreibens und schlechter Straßenverhältnisse kamen fünfzehn Besucher zum Vortrag über zukünftige Raumfahrtprojekte der USA.
Nach einem historischen Rückblick auf den Wettlauf zum Mond im vergangenen Jahrhundert, wobei insbesondere die technischen Aspekte des Apollo-Programm dargestellt wurden, folgte eine Vorstellung der neuen Mond- und Marsprojekte anhand des veröffentlichten NASA-Materials. Im Vergleich wurde dabei deutlich, dass 30 Jahre nach Ende des Apollo-Programms man sich wieder stark an der Konzeption dieses Programms orientiert und die zwischenzeitliche ausschließliche Konzentration auf das Space-Shuttle-Konzept der Vergangenheit angehört.
Im Gegensatz zur Rückkehr zum Mond sind die Vorstellungen für den Flug zum Mars noch recht vage. Es gibt zwar eine Fülle von veröffentlichten Animationsbildern, das endgültige Raumfahrzeug zum Mars wird aber vermutlich den aktuellen Bildern genauso ähnlich sein wie die Bilder der fünfziger Jahre im Vergleich zur realen Apollo-Kapsel von 1969.
Im Anschluss an den einstündigen Vortrag ergab sich noch eine kurze Diskussion über den Sinn eines Fluges zum Mars. Die vorgesehenen Beobachtungsmöglichkeiten durch die Teleskope der Sternwarte fielen leider den Wetterbedingungen zum Opfer.