Hans-Nüchter-Sternwarte, Fulda Fördergemeinschaft Volks- und Schulsternwarte Fulda e.V.
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Hans-Nüchter-Sternwarte

Rückblick: Jubiläumsfest zum 25-jährigen Bestehen

Pressestimmen

Fuldaer Zeitung

Vorankündigung in der Fuldaer Zeitung vom 09.09.2002:

Sterne im Visier

Fulda (FZ)
Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Hans-Nüchter-Sternwarte an der Freiherr-vom-Stein-Schule findet am Samstag, 14. September, ein Jubiläumsfest statt.
Von 15.30 bis 17.45 Uhr kann man die Sternwarte besichtigen, das Schul-Planetarium besuchen, sich kleine Ausstellungen ansehen, eine „Marssonde“ fernsteuern, Raketenstarts miterleben, an einer „Fuchsjagd“ der Amateurfunker teilnehmen, den Betrieb eines Solarkochers bestaunen, die Photovoltaik-Anlage der Schule besichtigen, physikalische Experimente erleben, astronomische Literatur, Astrofotos und Leuchtsterne erwerben und interaktive Programme im Computer-Raum testen. Um 18 Uhr wird der offizielle Teil der Veranstaltung durch den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Alois Rhiel eröffnet.
Danach wird das Blasorchester der Freiherr-vom-Stein-Schule spielen, eine Licht-Ton-Schau wird zu sehen sein, und ab 21 Uhr lädt der Schauspieler Rudolf H. Herget zu seiner „Nacht der Poesie“ ein. An- und abschließend kann man bei gutem Wetter noch den Sternenhimmel durch die Teleskope der Sternwarte beobachten. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Bericht vom Fest in der Fuldaer Zeitung vom 16.09.2002:

Ehrenmedaille in Silber für Erbauer Eugen Klug

25-Jahr-Feier der Hans-Nüchter-Sternwarte der Freiherr-vom-Stein-Schule

Fulda (kn)
Anlässlich de 25-jährigen Bestehens der Hans-Nüchter-Sternwarte veranstaltete die Freiherr-vom-Stein-Schule auf dem Schulgelände einen mit vielen Attraktionen gespickten Festakt.

Passend zum Thema wurde der Festakt mit einem bekannten Lied der Star-Wars-Trilogie durch das Blasorchester der Freiherr-vom-Stein-Schule eröffnet. Bürgermeister Bernd Woide begrüßte alle Gäste und bedankte sich vor allem bei „demjenigen, dem wir 25 Jahre Sternwarte zu verdanken haben, Eugen Klug“.

„Die Sternwarte basiert im wesentlichen auf ehrenamtlichen Engagement, das mit Eugen Klug verbunden ist. Das Engagement von Eugen Klug ist etwas ganz wichtiges für die Stadt Fulda und deswegen wird ihm heute als Anerkennung besonderer Dienste, die er sich für den Bau der Sternwarte errungen hat, die Ehrenmedaille in Silber verliehen“, erklärte Woide.

„Die Astronomie ist ja immer für Überraschungen gut.“, sagte Eugen Klug und ergänzte: „Wir haben die Sternwarte nicht für uns selbst errichtet, sondern für unsere Schule.“ Er sei sehr froh, dass sich so viele Schüler hier beteiligt hätten. Weiterhin bedankte sich Klug bei den Mitarbeitern der Sternwarte und bei der nachfolgenden Generation, „die die Arbeit in unserem Sinne fortführt“.

Gerhard Habersack, vom Förderverein Volks- und Schulsternwarte, bedankte sich bei der Stadt Fulda und Bürgermeister Woide für die Ehrung des Ehrenvorsitzenden und ihrer Arbeit.

Die Theater-AG der Freiherr-vom-Stein-Schule gab den Gästen einen Rückblick auf 25 Jahre Hans-Nüchter-Sternwarte. Am 22. April wurde die Sternwarte auf dem Dach der Freiherr-vom-Stein-Schule offiziell eingeweiht. Sie erhielt den Namen des ehemaligen Stadtbaurates der Stadt Fulda, durch den der Bau erst möglich wurde. Schulleiter Helmut Sämann erklärte, der Erfolg der Schule sei auf das sehr gute Kollegium zurückzuführen sowie auf die Mitarbeiter der Sternwarte. „Ich möchte mich bei meinen Kollegen bedanken, vorweg Gerhard Habersack, der sich in den Dienst der Schule und der Sternwarte stellt.“ Sämann sprach Eugen Klug ein Lob aus: „Es war sehr weitsichtig von Ihnen, eine solche Sternwarte zu errichten, die handlungsorientiertes Lernen und damit verbundene Freude am Lernen hervorbrachte.“

Ein weiterer Programmpunkt war der Sternenreigen des Blasorchesters der Freiherr-vom-Stein-Schule. Anschließend gaben sich die „Grasmücken“ mit Liedern in Rhöner Mundart die Ehre. Eine Licht-Ton-Schau zeigte anschaulich den Traum von einer Sternwarte. Und am Ende der Veranstaltung verzauberte Rudolf Herget die Gäste mit einer „Nacht der Poesie“. Für das leibliche Wohl hatte der Förderverein der Schule bestens gesorgt.

Stein-TIMES

Die Stein-TIMES, die Schülerzeitung der Freiherr-vom-Stein-Schule, hat in ihrer Ausgabe 03/2002 wie folgt vom Jubiläumsfest berichtet:

25 Jahre Hans-Nüchter-Sternwarte

Am 14. September feierte die Hans-Nüchter-Sternwarte (HNS) ihr 25-jähriges Bestehen und beging diesen Tag mit einem großen Jubiläumsfest. Wie bereits in der Ausgabe 2/2002 angekündigt berichtet die Stein-TIMES vom „Markt der Möglichkeiten“ rund um die HNS und vom anschließenden Festakt auf dem Schulhof.

Nachmittags stellte sich unser Observatorium den Besuchern vor. So konnte man die Sonne beobachten, die neue Raumfahrtausstellung vor den Informatikräumen begutachten, das Schulplanetarium besuchen und eine umfangreiche Fotoausstellung der totalen Sonnenfinsternis von 1999 bewundern. Damals hatte ein Team der HNS vom Deutschen Museum in München aus viele Bilder gemacht, die es sogar auf die Titelseite der FZ schafften. Außerdem konnte der (jüngere) Besucher beim Fernsteuern eines Marsautos selbst aktiv werden, wobei die Funksignale zeitverzögert den Wagen steuerten. Obwohl die Funksignale zu dem echten Marsauto 1997 mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs waren, brauchten sie immerhin ca. 20 Minuten für die Strecke Erde -Mars; was - selbstverständlich mit kleinerem Zeitabstand - nachgestellt wurde. Bei wem das Interesse für die Astronomie nun geweckt war, der konnte sich gleich am Stand der Buchhandlung Uptmoor mit Büchern über das Weltall eindecken oder sich in den Informatikräumen mit astronomischen Computerprogrammen in die Materie vertiefen. Besonderes Interesse riefen die halbstündlichen Raketenstarts hervor, denn das mit Wasser und Druckluft angetriebene Geschoss erreichte eine stattliche Höhe.

Doch nicht zuletzt war das Fest ja ein Geburtstag, deshalb wurde an vielen Stellen auf die Geschichte verwiesen: So konnte man eine Ton-Diashow aus den Achtzigern mit einem noch sehr jungen Herrn Habersack erleben und zahlreiche „Planetariumsgeräte“ bestaunen. Die Geräte, zum Großteil „Marke Eigenbau“, zeigten den Gästen deutlich den langen Weg von den ersten Versuchen mit Projektoren bis zum heutigen, professionellen Planetarium im Vonderau Museum in Fulda.

Darüber hinaus boten die Wetter-AG, die Umwelt-AG, die Energie-AG, die Funk-AG und Frau Juch mit ihrer „Knoff-Hoff-Show“ in den Physikräumen Einblicke in ihre jeweiligen Gebiete.

Während sich am Nachmittag die Besucherzahlen leider in Grenzen hielten waren die Bänke zum offiziellen Festakt um 18:00 Uhr voll besetzt. Das Blasorchester begrüßte die Gäste mit der eigens eingeübten Titelmelodie der Star-Wars-Filme und Bürgermeister Bernd Woide sprach ein Grußwort als Vertreter des Schulträgers. Außerdem ehrte er unseren ehemaligen Lehrer Eugen Klug mit der Ehrenmedaille in Silber der Stadt Fulda für seine langjährigen Verdienste um den Aufbau der Sternwarte. Herr Habersack, Leiter der HNS, verzichtete zugunsten der Theater-AG auf ein längeres Grußwort, die in lebendigen Bildern Szenen aus der Geschichte der Sternwarte darstellte. Nach einem weiteren Grußwort durch OStD Helmut Sämann unterhielten das Blasorchester und später die Rhöner Gruppe „Die Grasmücken“ die Zuschauer.

Am Abend, mit Einbruch der Dunkelheit, wurde das Geburtstagskind persönlich in Szene gesetzt: Mit zahlreichen Lampen und Diaprojektoren wurde „Der Traum von einer Sternwarte“ in einer Lightshow dargestellt. Der eigentliche Höhepunkt des Abends war aber das Programm des Schauspielers Rudolf H. Herget, der vor allem mit seiner anderthalbstündigen Darbietung des Lebens von Galileo Galilei eine astronomisch und künstlerisch anspruchsvolle Vorführung gab.

Besonders zu loben sind auch die vielen Helfer, angefangen beim Förderverein der FvS, der für das leibliche Wohl sorgte, über die Schüler aus anderen AGs und der Oberstufe, die beim Auf- und Abbau halfen, das Blasorchester und natürlich die Mitglieder der Astronomie-AG, nicht zuletzt aber auch Herr Helmbrecht, der trotz seines gebrochenen Beines mithalf wo er nur konnte.

Alles in allem eine gelungene Geburtstagsparty.

Gunnar Maus